Paul Pawlowski bei Betina Böttinger

Warum die Initiative DiDeD

Lange Jahre habe ich versucht, in den sog. „etablierten Parteien“ Lösungsansätze zu finden, denen ich zutraue, die Zukunft verantwortlich und sozial zu gestalten. Das habe ich nicht vorgefunden. Im Gegenteil. Meine Ansätze eines Engagements innerhalb dieser politischen Akteure stießen auf Unverständnis, bis hin zu offener Ablehnung. Auch mein letzter Versuch, innerhalb einer Partei (AfD) für die, meiner Meinung nach, wichtigen Themen der Zukunft zu kämpfen, muss ich als gescheitert ansehen. Auch hier gab es keinerlei Bereitschaft, wichtige Themen neu oder gar alternativ zu denken.

So bleibt nur ein Weg:
beschreibe Deine Idee, präsentiere sie und gewinne Mitstreiter

Dieses möchte ich mit diesem Auftritt machen. Angesichts der politischen und ökonomischen Anforderungen – und hier sehe ich eben ZWEI Felder, im Gegensatz zu vielen politischen Akteuren – sind Themen wie Arbeit, Entgelt, Verantwortung, Solidarität und letztlich auch Abgaben und Steuern, neu zu definieren und auf den Prüfstand zu stellen.

Das Thema Sicherheit, innere wie äußere, wird sich an sozialer Gerechtigkeit, Solidarität und direkte Demokratie – also Aktive Mitwirkung der Bürger – entscheiden. Die Spannungsfelder, die wir jetzt schon erleben, zeigen deutlich auf, dass eine Polarisierung in den Mustern „rechts“, „links“ oder undefinierte „Mitte“, nicht zu einem sozialen verantwortlichen Miteinander in Deutschland, Europa oder der Welt taugen.

Paul Pawlowski bei "Ihre Meinung" mit Bettina Böttinger.

Paul Pawlowski bei „Ihre Meinung“ mit Bettina Böttinger.
(c) WDR

Insbesondere die Spaltung der Gesellschaft in „reich“ und „arm“ wird immer bedrohlicher. Bildung schützt nicht mehr vor Armut. Mit der Agenda 2010 und der Ausgrenzung von Menschen, die keine Arbeit haben, ist der Grundstein für eine gewollte Angst gelegt worden. Der Arbeitslose – insbesondere der Langzeitarbeitslose – ist der Feind in der sozialen Marktwirtschaft und selbst schuld. Zu dieser Gruppe will keiner gehören. Also lässt man alles was der sog. „Flexibilisierung des Arbeitsmarktes“ dient zu. Aus der Angst, in einem anderen Fall nicht mehr dazuzugehören.

Gesellschaftlicher Rassismus gegen Arme ist salonfähig

Franz Müntefering zitierte hinterhältig die Bibel mit dem Zitat: „Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen!“. Paulus schrieb an die Thessaloniker allerdings was anderes.“ wer nicht arbeiten will, soll auch nichts essen.“ Studien belegen, Hartz4-Bezieher sind höher motiviert als Arbeitende. Er selbst ist Ehrenpräsident des Arbeiter-Samariter-Bundes…… er hat ja für ausreichend Nachschub an Hilfsbedürftigen gesorgt.

Kathrin Göhring-Eckardt: „Es ist ein Glück das es die Tafeln gibt. Sie sind die Antwort auf das Problem der Armut in unserem Land“. Sie, die mit den Grünen erst diese Spaltung und die Armut installiert hat.

Dafür sind Beteiligungsgewinne teilweise steuerfrei, bei Kapitalerträge werden 25% Steuer erhoben und bei Kommanditgesellschaften in der Konstellation GmbH&Co.KG werden ernsthaft UG´s (haftungsbeschränkt) – also Null-Kapital-Gesellschaften – als Komplementär zugelassen.

Kurt Biedenkopf sagte im April 2016 auf einem Symposium: „Die Wirtschaft muss wieder eine dienende Haltung einnehmen!“ Er hat den Finger in die Wunde gelegt.

Sloterdijk schießt aber den Vogel ab. Er sprach in der FAZ von „Ausbeutungsumkehrung“. Er meinte damit, die Armen beuten die Reichen aus. Sloterdijk ist der Ziehvater des AfD-Vordenkers Marc Jongen….

Die Presse hat kräftig mitgemacht. Bertelsmannstiftung, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und eine Reihe von „Wissenschaftler“ betreiben aktiv die Ausgrenzung großer Teile der Gesellschaft. Bildung schützt schon lange nicht mehr vor Armut in diesem Land.

Machen Sie mit!

Einige Mitstreiter habe ich schon gefunden. Wir wollen mehr werden. Vielleicht eine Orange-Revolution oder doch eine Partei… – gestalten wir gemeinsam die Zukunft. Auch den Weg, den wir gemeinsam einschlagen.

Noch vor der Sommerpause soll eine konstituierende Zusammenkunft den organisatorischen Grundstein legen. Melden Sie sich hier unten zum Newsletter an – dann erfahren Sie sofort, was es Neues gibt und welche weiteren Schritte als nächstes erfolgen.

Paul Pawlowski

P.S.: haben Sie es gemerkt? ich habe bisher noch nicht einmal das Wort „Flüchtling“ in den Mund genommen!

 

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